Alban Elfed - Tag- und Nachtgleiche 22.09.2016

Das Rad des Jahreskreises bleibt nie stehen, es ist ein Kreis und ein Kreislauf, ohne Anfang und ohne Ende.

Wir feiern das Gleichgewicht zwischen Tag und Nacht, Licht und Dunkelheit. Einbringen und Danken für die letzte Ernte des Sommers. Innehalten nach den Gaben des Überflusses in der Zeit der Wärme, wachsendes Vorbereiten auf dunklere und kältere Tage.


Selbstverständlich sind für uns oft die Gaben von Mutter Erde und Vater Sonne, Onkel Baum und Schwester Pflanze, Bruder Tier. Erst wenn sie ausbleiben wird uns klar, dass dem nicht so ist. Seien wir uns bewußt, daß es Geschenke sind - und darum danken wir.

Und wir blicken zurück, was wir heuer gesät und erhalten haben. Was hatten wir geplant, was uns ausgerechnet?


Leben ist immer neu und wenn ich so zurückblicke ist das Jahr ganz anders verlaufen als ich ursprünglich dachte. Trotzdem war es gut so; voll von Leben, Überraschungen, wunderbaren Augenblicken und auch mit Verlusten, auf die man so gerne verzichten würde. Eine reiche Ernte also. Vielleicht können wir etwas aus dieser Ernte lernen und im Frühjahr neue Samen ausbringen. 


Freude & Segen zu Alban Elfed

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